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Wochenende im Binntal VS

Mit Gerd Müller

Samstag - Sonntag 5. - 6. September 2009

Kurz Info:
 

Wanderung:

1. Tag (Samstag)
Ernen  - Trusera - Binnegga - Ausserbinn (Mittagspause) mit Postauto bis Steinmatte - Twingi-Schlucht - Ze Binne - Binn 
2. Tag (Sonntag)
Binn - Giesse - Englischbach - Mässerchäller - Manibode -
                   Mässersee (Mittagspause) -
Mineraliengrube Lenge - Fäld - Binn


 

Wanderzeiten:

1. Tag (Samstag) 3 1/2 Std.
2. Tag (Sonntag) 5 Std.


 

Anforderung:

Für den 2. Tag etwas Kondition
 

Verpflegung:

1. Tag (Samstag) Mittag- und Abendessen im Restaurant
2. Tag (Sonntag) Frühstück im Hotel, Mittagessen aus dem eigenen Rucksack


 
 

Treffpunkt:

Zürich HB vor dem Gleis 12 um 6:50 Uhr (wie üblich)
 

Abfahrt:

Zürich HB um 7:00 Uhr


 

Rückkehr:

Zürich HB um 20:49 Uhr
 


Kosten:

Beitrag für Mitglieder mit Halbtaxabonnement CHF 150.00
weitere Angaben siehe INFO


 

Anmeldung:

Anmeldeschluss ist Freitag, 31. Juli 2009


 

Wetter Binn
Wetter Binn


Ernen Tellenhaus


St. Georg Kirche


Ernen



Webcam Klick hier

Dank dem 34,6 km langen Lötschberg-Basistunnel erreichen wir mit der Bahn in nur 3 Stunden Ernen, der Eingang in das Binntal. Die Gemeinde Ernen liegt im Goms auf der linken Seite des oberen Rhonetals. Sehenswert sind besonders die 1510 bis 1518 erbaute Kirche St. Georg. Ernen hat 1979 den Henry-Louis-Wakker Preis als Auszeichnung für das besonders schöne und gut erhaltene Dorfbild erhalten. Im Postauto lassen wir unser Hauptgepäck das gleich weiter in das Hotel Ofenhorn in Binn transportiert wird - unter der Aufsicht der guten Seele Ueli Fischer. Nur mit der Wanderausrüstung ausgestattet geniessen wir zuerst unseren obligatorischen Kaffee mit Gipfeli im:


Restaurant
Walliserkanne
Frau Renate Kalbermatten
3995 Ernen
Tel. +41(0)27 971 27 88

Vor dem Start besichtigen wir kurz das schmucke Walliserdorf mit den schwarz-braunen Häusern und natürlich die erwähnte Kirche unter der kundigen Leitung von Frau Martha Schmid (Ernen Tourismus).

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Karte 1. Tag klick hier PDF Datei

Routen Beschreibung:

1. Tag (Samstag):




Trusera


Ausserbinn


Twingi-Schlucht


Binn Landschaft

Tunnel





Binn

Unsere Wander-Route am 1. Tag (Samstag):

Ernen 1196 m.ü.M - Trusera - Binnegga 1340 m.ü.M. - Ausserbinn 1304 m.ü.M.(Mittagspause) mit Postauto bis Steinmatte 1310 m.ü.M. - Twingi-Schlucht - Ze Binne 1350 m.ü.M. - Binn 1400 m.ü.M.

Wir verlassen den historischen Dorfkern von Ernen auf einem ungewöhnlichen Weg. Hinter dem touristisches Informationszentrum biegt rechts ein kleines Strässchen zum Rappetal ab. Wir folgen dem Strässchen bis zu einem Wegweiser „Alpe Frid“ und „Waldkapelle“ und steigen den Weg durch den Fichtenwald hoch. Nach rund 120 Höhenmetern quert eine Wasserleitung den Weg. Es ist die Trusera, die längste Wasserfuhre von Ernen. Sie bringt das Wasser rund 4 Kilometer weit vom Rappetal bis auf die Binnachra. Vor wenigen Jahren wurde die alte Wasserleitung instand gestellt. Wir wandern in Fliessrichtung des Wassers durch den Ärner Wald nach Westen. Wanderungen entlang von Wasserleiten, die im unteren deutschsprachigen Wallis auch „Suonen“ und französischsprachigen Kantonsteil „Bisses“ genannt werden, sind für die Landwirtschaft im inneralpinen Trockental überlebenswichtig. Vor dem Wasen verlassen wir die Trusera und steigen zur Kapelle Binnegga hinauf. Von da aus geht es beinahe flach ins Binntal nach Ausserbinn mit seinem milden, fast mediterranen und trockenen Klima zur Mittagspause.

Im Restaurant Jägerheim werden wir mit einem reichlichen Walliserteller verwöhnt

Restaurant Jägerheim
Egon Julier
3995 Ausserbinn VS
027 971 11 31


Damit wir von den 2 km Asphalt verschont bleiben erwartet uns das Postauto um 14:13 Uhr und bringt uns vor die Tunnelabzweigung Steinmatten zur Twingi-Schlucht.
Der Weg durch die Twingi war im Winter oft lebensgefährlich. Bis zum Bau des Tunnels zwischen Ausserbinn und Binn im Jahr 1965 war das Binntal im Winter über Wochen von der Aussenwelt abgeschnitten. Lawinen und Steinschläge gingen in der Twingi-Schlucht nieder und verschütteten oft die einzige befahrbare Strasse. Seit nun das einst autarke Dorf mit dem Tunnel eine wintersichere Zufahrt besitzt, bietet der alte Weg den Fussgängern ein spektakuläres Landschaftserlebnis. Mit seinen Tunnels, den Stütz- und Begrenzungsmauern stellt er ein eindrückliches Baudenkmal aus dieser Zeit dar. Um in den tief eingeschnittenen Gräben den Bau von Brücken zu vermeiden, wurden die Bäche in Wasserdurchlässen unter der Strasse durchgeführt und Felsrücken mit Tunnels durchfahren. Der längste unter ihnen weist zwei Ausbruchsfenster auf, die den Blick in die Schlucht freigeben. Verschiedene Künstler präsentieren Objekte am Wegrand der Twingischlucht

Vorbei geht es am kleinen Stausee und dem Weiler Ze Binne und zu unserem Tagesziel Binn.

Das Binntal ist eine wahre Perle mit Seltenheitswert. Der Ort Binn liegt darin eingebettet, und die Zeit scheint daran vorbeigegangen zu sein. Die steinerne, malerische Bogenbrücke zeugt vom ehemals regen Passverkehr nach Italien. Anstatt Maultiere und Last-Esel begehen heute Wanderer und Mineralienfreunde aus der ganzen Welt die unzähligen Wege über Stock und Stein. Das Naturschutztal mit seinen intakten Wäldern, hohen Gipfeln und strömenden Wasserläufen ist ein Wanderparadies. Der wahre Schatz des Binntals liegt aber im Berg. Die Natur hat vor Jahrmillionen dafür gesorgt, dass das Binntal die mineralienreichste Region der Alpen, vielleicht der ganzen Welt ist. Nicht nur Profis werden im Binntal fündig. Das Glück kann tatsächlich unter jedem Stein liegen. Wem die Farbenpracht der Mineralien nicht genügt, kann die seltensten Alpenblumen im Binntal entdecken.

Hotel:

Ofenhorn in Binn

Für die Übernachtung machen wir eine Zeitreise, ins traditionsreiche Hotel Ofenhorn im wildromantischen Binntal. Zimmer, Gänge und Speisesaal atmen noch immer den Geist der Belle Époque, der Pionierzeit der Hotellerie. Die knarrenden Böden flüstern manch vergessenes Geheimnis. Weitere Informationen "125 Jahr Hotel Ofenhorn" findet man unter dem Link:
http://www.ofenhorn.ch/images/stories/Flyer_125_Jahre.pdf


Hotel Ofenhorn
Herr Odilo Zumthurn
Genossenschaft Pro Binntal
3996 Binn VS
027 971 45 45

Mail hotel.ofenhorn@bluewin.ch
Internet http://www.ofenhorn.ch

Nach Zimmerbezug haben wir vor dem gemeinsamen Nachtessen im Hotel Ofenhorn genügen Zeit individuell das schmucke Bergdorf zu erforschen.

Achtung: Für die Verpflegung am Sonntag aus dem Rucksack besteht die Einkaufsmöglichkeit beim Migros Partner bis 17:00 Uhr in Binn.
 

Verpflegungen:

 
 

Mittagessen Samstag im Restaurant:
Jägersheim in Ausserbinn
   Walliserteller

Nachtessen und Frühstück im
Hotel Ofenhorn in Binn

Menü am Abend:

Salat - Buffet
Melone mit Rohschinken
Piccata Risotto
Coupe Maison

Routen Beschreibung:

2. Tag (Sonntag):
 
 
 
 
 
 
 


Mässersee



Karte 2. Tag klick hier PDF Datei


Unsere Wander-Route am 2. Tag (Sonntag):

Binn 1400 m.ü.M - Giesse 1458 m.ü.M. - Englischbach - Mässerchäller 1879 m.ü.M. - Manibode 2145 m.ü.M. -
Mässersee 2168 m.ü.M. (Mittagspause) -
Mineraliengrube Lenge 1699 m.ü.M. - Fäld 1547 m.ü.M. - Binn 1400 m.ü.M.

Nach dem Frühstück deponieren wir unser Reisegepäck im Hotel. Mit Wandergepäck und Mittagsverpflegung ausgerüstet geht es der Binna entlang bis Giesse. Am Nordhang Schwarzhorn geht es nun am Englischbach entlang durch den Wald hinauf zur "Grossi Twära". Nach etwa 2 Stunden haben wir die grösste Tagesleistung hinter uns. Eine gute Gelegenheit mit dem Tannenduft so richtig durchzuatmen. Sachte geht es nun hinauf zur Mässeralp, vorbei beim Maniboden zu unserem Mittagsziel dem Mässersee.

Der Mässersee liegt genau auf der Baumgrenze, das heisst auf der Nordseite zum Tal sind Arvenwälder und Heidelbeersträucher vorhanden, während auf der Südseite das Gelände ansteigt und nur noch mit Kräutern und Gras bewachsen ist. Ausserdem befinden sich dort zahlreiche Geröllfelder. Im See gibt es keine Fische, dafür gibt es Dutzende Kröten, die ihren Laich in das flache Wasser des Mässersees legen. Ausserdem gibt es verschiedene Vogelarten wie Eichelhäher oder Alpendohle und Greifvögel wie Steinadler oder Habicht. Die Matten am Ufer des Mässersees bieten ideale Bedingungen für Murmeltiere und auch Gämsen und Steinböcke sind vorhanden.

Einige Grillstellen und einige Sitzbänke sind vorhanden also ideal für unsere Mittagspause. Wegen seines warmen Wassers lockt eventuell der See zu einem Bade.



Verpflegung:



Verpflegung aus dem Rucksack


Mineraliengrube Lengenbach

Der Abstieg geht nahe dem Mässerbach entlang zur weltbekannten Lengen Mineraliengrube. Die Mineraliengrube Lengenbach lockt Menschen aus der ganzen Welt ins Binntal. Nicht nur Sammler, denen ein besonderes Stück in ihrem System fehlt, nein auch Familien, deren Kinder vor allem nach dem Katzengold suchen, besuchen die Mineraliengrube. Vielleicht ist auch uns das Glücke hold! Nach weiteren 20 Minuten erreichen wird den Weiler Fäld. Hier haben wir Gelegenheit uns im Restaurant zu Stärken und wenn jemand noch nicht genügend Steine gefunden hat, kann er hier seinem Glück im kleinen Laden zu interessanten Preisen nachhelfen. Wer von hieraus den leichten Wanderweg nach Binn (50 Minuten) nicht mehr gehen will, hat die Gelegenheit für einen kleinen Obolus schon von hier aus das Postauto zu besteigen für die Heimfahrt (Abfahrt 15:13 Uhr + 16:13 Uhr). Alle andern nehmen tapfer den schönen Weg nach Binn um von dort die Heimfahrt anzutreten. Über Ernen geht es mit dem Postauto nach Fiesch zurück. Um das herrliche Goms richtig ausklingen zu lassen, fahren wir mit der Matterhorn - Gotthardbahn das Goms hinauf und durch den Furkatunnel hinein ins Urseren Tal, neu Samih Sawiris Tal. Von Göschenen geht es mit der Gotthardlinie zurück nach Zürich.

Links:

Historisches Lexikon Binn
Historisches Lexikon Ernen

Treffpunkt:

Samstag, 5. September 2009 HB Zürich
6:50 Uhr Gleis 12 wie üblich
 

Wanderleitung:

Gerd Müller
Lütisämetstrasse 120
8706 Meilen

044 923 26 87
079 356 97 26
mueller.moosbrugger@bluewin.ch

Reine Wanderzeit:
 

Am 1. Tag (Samstag) ca. 3 1/2 Std.
Am 2. Tag (Sonntag) ca. 5 Std. resp. 4 1/2 Std.

Anforderungen:
 

Für den 2. Tag etwas Kondition
 

Ausrüstung:
 

Gute Schuhe, Regen-/Sonnenschutz, evtl. Stöcke
Unbeschwertes Wandern ohne Gepäck !

Versicherung:
 

Ist Sache der Teilnehmenden

Bemerkungen:
 

Die Wanderung wird bei jeder Witterung durchgeführt.

Bitte das Hotel-Gepäck gut mit Namens-Etiketten bezeichnen!
 

Anmeldung:

E-Mail senden

Anmeldeschluss ist der Freitag, 31. Juli 2009 Posteingang
- Bitte mit allen Angaben -

Anreise:
Samstag

                              

an:

ab:

Gleis:

Zürich HB

07:00

13

Brig

09:11

09:23

3 / 11

Fiesch

09:57

09:58

Postauto

Ernen

10:07

Ausserbinn

14:18

Steinmatten

14:21

Rückreise:
Sonntag

Achtung:
Neu Abfahrtszeit 

 

 

                              

an:

ab:

Gleis:

Binn

16:23

Postauto

Fiesch

16:52

16:58

Göschenen

18:42

19:08

- /2

Arth-Goldau

20:06

20:10

5 / 3

Zug

20:25

20:26

2

Zürich HB

20:49

Kostenbeteiligung:


Inbegriffen: Reise + Hotel (DZ) + Restaurant-Mahlzeiten ohne Getränke, Führung durch Ernen
 

Mitglieder: *)

Nicht Mitglieder:

Halbtaxabonnement

150.00

210.00

Ohne Abonnement

230.00

290.00

General Abonnement

80.00

140.00

*) Jahresbeitrag 2009: CHF 35.00 plus obligatorischer Gesamt-Sportclub-Beitrag CHF 30.00

Abmeldung:
 

Bei dringender Abmeldung am Samstag an Gerd Tel. 079 356 97 26

Hinweise:

Nächster Termin

Ich freue mich auf Deine Anmeldung

Gerd Müller

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