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Elsass-Exkursion

Samstag / Sonntag 25./ 26. Mai 2002


Wordfile Pfingstwanderung 13 Kb


Die Exkursion wird nur durchgeführt bei min. 20 bis max. 25 Teilnehmern

Die Exkursion wird durchgeführt!

Kurzbeschrieb:      


Eine Region im Herzen Europas

Die ersten Eindrücke einer Reise ins Elsass wirken fast klischeehaft: urchige kleine Ortschaften mit jahrhundertealten Fachwerkhäusern und Storchennestern auf den Dächern, einladende Weinlandschaften und gemütliche Weinstuben

Das Elsass zwischen Frankreich und Deutschland - ein kurzer Abriss der historischen Entwicklung.

Stationen:

843 Der Vertrag von Verdun teilt das Fränkische Reich zwischen den Söhnen Ludwigs des Frommen in drei Teilreiche. Das Westfränkische und das Ostfränkische Königreich umrahmen das Mittelreich Lotharingien, benannt nach seinem Herrscher Kaiser Lothar, ältester Sohn Ludwigs des Frommen. Das Elsass ist Teil des sich von Utrecht bis Rom erstreckenden Mittelreiches.
870/880 Durch die Verträge von Meerssen und Ribémont geht das Gebiet des aufgelösten Mittelreiches Lotharingien in den Besitz des Ostfränkischen Reiches über. Das Elsass wird somit Teil des Ostfränkischen Reiches.

925 Heinrich I. (der Vogler), ostfränkisch-deutscher König und Nachfolger der ostfränkischen Karolinger, bindet das Elsass fest in sein Reich ein.

1552/53 Im Vertrag von Chambord sichert die deutsche Fürstenopposition unter Führung Moritz' von Sachsen dem französischen König Heinrich II. für seine Unterstützung im Kampf gegen Kaiser Karl V. das "Reichsvikariat" über die Bistümer Metz, Toul und Verdun zu. Die Bistümer gelangen damit unter die faktische Herrschaft Frankreichs, auch wenn sie de jure noch dem Reich angehören.

1648 Der Westfälische Frieden bestätigt Frankreich den Besitz der Bistümer Metz, Toul und Verdun, die damit aus dem Reichsverband ausscheiden.

1679-97 Ausgehend von den Bistümern Metz, Toul und Verdun werden auf der Grundlage von zweifelhaften Rechtsansprüchen im Zuge der sog. Reunionen Ludwigs XIV. weite Teile des pfälzischen und oberrheinischen Reichsgebiets besetzt und in das französische Königreich eingegliedert.

1681 Kapitulation des im Rahmen der Reunionen von französischen Truppen besetzten Strassburg. Die elsässische Hauptstadt wird französisch.

1697 Im Frieden von Rijswijk muß Frankreich die rechtsrheinischen Reunionen an das Reich zurückgeben, die linksrheinischen Reunionen und damit das Elsass verbleiben aber unter französischer Herrschaft.

1871 Nach der Niederlage Frankreichs im deutsch-französischen Krieg von 1870/71 muß Frankreich im Frieden von Frankfurt einen Teil Lothringens (Département Moselle) und das Elsass an das neugegründete Kaiserreich abtreten. So entsteht das "Reichsland Elsass-Lothringen".

1919 Nach der Niederlage des deutschen Kaiserreichs im Ersten Weltkrieg wird im Versailler Vertrag die Rückgabe des "Reichslandes Elsass-Lothringen" an Frankreich festgelegt.

1940 Deutschland annektiert das Elsass.

1945 Nach dem Sieg der Alliierten über das Dritte Reich wird das Elsass wieder Teil des französischen Staates.

1949 Der Europarat wird in Strassburg eingerichtet.

1957 Die Europäische Wirtschaftsgemeinschaft (EWG) wird von sechs europäischen Staaten, darunter auch Frankreich und die BRD, gegründet. Damit ist der Grundstein für die Weiterentwicklung zur EU gelegt.

Eguisheim, das Paradebeispiel einer mittelalterlichen Stadt, ist unmittelbar an der Weinstraße gelegen und hat die vielen Jahre, die es schon existiert, gut überstanden. Die mit Blumen geschmückten Häuserfassaden und die für die Epoche typischen Straßen, machen die Stadt einzigartig. Ebenso veranlassen der hervorragende Service der Hotels sowie die vorzüglichen Angebote der Restaurants nicht selten zu einem längeren Aufenthalt. Um den Besuch dieser alten Stadt richtig genießen zu können, sollte man sich mit ihrer faszinierenden Geschichte vertraut machen.

Die Historiker sind sich einig darüber, dass Eguisheim die Wiege des elsässischen Weinanbaus gewesen ist. Schon im 14. Jahrhundert begannen einige Abteien und Bistümer damit, den Boden der Umgebung für den Weinanbau zu nutzen.
Der gute Ruf dieser Weinregion ging bald über ihre Grenzen hinaus, und die Weine aus Eguisheim wurden an den Tafeln der Königshäuser von England und Holland getrunken


Siehe Wetterkarte von Colmar mit Klick

Hier ein Wordfile über Vegetation und Fauna im Elsass
Vegetation und Fauna im Elsass

Hier das Programm:

Samstag
25. Mai 2002


Treffpunkt: 6:45 Uhr Carparkplatz Trümpi hinter Zürich HB
                   (Car-Reisen Hermann, Winterthur Tel. 052 212 00 80).

Abfahrt: ab Carparkplatz Trümpi hinter Zürich HB (Car-Reisen Hermann) 7Uhr 00.

Fahrt mit Bus via Basel direkt auf den Strangenberg ob Westhalten bei Rouffach.

Hier beginnen wir die Exkursion im heissesten und trockensten Standort des Elsass. Er besitzt eine für Mitteleuropa sehr seltene Rasengesellschaft auf flachgründigem und basenreichem Boden mit grosser Artenvielfalt und stark mediterranem Einschlag. Auch die Avifauna, die Reptilien und die Insekten sind hier ganz speziell. Ebenso beglückend ist die herrliche Aussicht. Picknick im Gelände. Abstieg nach Westhalten und Weiterfahrt zum uralten und vom Krieg unversehrten Städtchen Eguisheim (siehe oben)
. Kaffeepause und Rundgang. Am Nachmittag machen wir eine weitere Exkursion am südlich von Westhalten gelegenen Bollenberg und stärken uns auf der Terrasse des Restaurants Au Vieux Pressoir. Für Freiwillige kurze Zusatzexkursion möglich.
--> reine Marschzeit ca. 3 h.

Zimmerbezug im Hotel Bollenberg (Mit Klick für weitere Informationen)
und
Abendessen im Restaurant Au Vieux Pressoir.


Menu Alsace Tradition

L'Apéritif Maison "Selon Saison" et son Amuse Bouche

La Terrine de Canard
Raisins au Vinaigre et Confit d'Oignon

Le Filet Mignon de Porc Sauce Tokay Pinot Gris
Spätzle Maison et sa Garniture

Le Fromage de Munster
avec son Confit de Gewurztraminer

La Mousse au Kirsch

Les Petits Fours


Sonntag
26. Mai 2002


*) Nach dem Frühstück im Hotel fahren wir via Munster nach Metzeral.

Hier beginnen wir den Aufstieg auf den
Hohneck. Er ist zu Beginn sanft und führt durch abwechslungsreiches Gelände mit verschiedenen Waldtypen, an einem Wasserfall und 2 Kleinseen vorbei bis zum Wormspelkar. Von hier ist bis zum Gipfel noch ein letzter, etwas steiler Aufstieg zu bewältigen. Für den letzten Teil des Aufstiegs gibt es aber auch eine weniger anstrengende Variante. Also teilen wir uns auf 2 Gruppen auf. Die schöne Hochstaudenflur, wilde Osterglocken und der Bergfrühling am artenreichsten Gipfel der Vogesen werden uns entzücken.

Picknick im Gelände nach dem Aufstieg. Auf dem Gipfel gibt es eine Art Klubhütte, wo Getränke angeboten werden.

Nachdem wir uns gestärkt haben, steigen wir in wenigen Minuten zur Höhenstrasse Route des Crêtes ab, wo der Bus auf uns wartet. Er bringt uns über die Route des Crêtes bis zum Markstein und via Guebwiller - Mulhouse - Basel wieder nach Zürich. Ankunft nach 19 Uhr.
--> reine Marschzeit 4 h, Höhendifferenz 860 m.

*) Anmerkung: Das Programm des zweiten Tages kann nur bei guter Witterung durchgeführt werden. Bei schlechtem Wetter besuchen wir den Rothleiblewald bei Hirtzfelden. Er ist ein berühmter Mittelwald mit ausserordentlich interessanter Flora und Fauna. Anschliessend fahren wir zum Reservat "Petite Camargue Alsacienne", wo wir zu einem Rundgang starten. Sie liegt zwischen St-Louis-la Chaussée und Rosenau auf dem Areal einer ehemaligen Fischzuchtanstalt und umfasst verschiedene Biotope mit Wald, Teichen, Feuchtwiesen und Brachen.

  
Besammlung:


Samstag,   25. Mai 2002
                     
6:45 Uhr
Carparkplatz Trümpy hinter Zürich HB
(Car-Reisen Hermann, Winterthur
Tel. 052 212 00 80)

  
Wanderleiter:
 
 
 
 
 
 Koordinator:
 
           
 

 
Prof. Jürg Frey

Tel. : +41 (052) 212 00 48

e-mail: jfrey.rych@freesurf.ch

Inge Schaubhut
 
inge.Schaubhut@credit-suisse.ch
Tel. G: +41 (01) 333 63 41



  
Reine Wanderzeiten:


  Samstag 3 Stunden
 Sonntag 4 Stunden
                     

  
Anforderungen:

 
Leichte resp. mittelschwere Wanderung
                                       

 
Ausrüstung:

    
Gepäck: Neben dem üblichen Gepäck ist ein kleiner Rucksack für die Tagesausflüge mitzubringen.

Ausrüstung: Wandertenu, Trinkflasche (um diese Jahreszeit kann es vor allem am 1. Exkursionstag schon sehr heiss werden), Wanderschuhe mit Profil, Regen- und Sonnenschutz, Kopfbedeckung, Pullover,
evtl. Lupe, Feldstecher, Fotoapparat, Karten.

Pass oder ID nicht vergessen!
 
Verpflegung: Das Picknick für beide Tage ist von zu Hause mitzubringen. Bitte auch für genügend Tranksame besorgt sein.
 

   
Verpflegung:


Abendessen
Bollenberg "Auberge au Vieux Pressoir"
und Frühstück im Hotel
Mit Klick für weitere Informationen
Mittagessen aus dem Rucksack

                                 

 
Unterkunft:

Für weitere Informationen Klick hier

 
Hotel Bollenberg ***
Tel. +33 (03) 89 49 62 47

  
Versicherung:


   Sache der Teilnehmer

                                

    
Bemerkung:


Die Exkursion wird nur durchgeführt bei min. 20 bis max. 25 Teilnehmern
                         

    
Anmeldung:


  e-mail: mueller.moosbrugger@ymail.ch
  oder per Post. (Siehe Anmeldung)

                           Anmeldung Word FileWordfile 7 Kb


- Anmeldung: Nach telefonischer Rücksprache mit Gerd Müller (01 923 26 87) eventuell noch möglich --  

  Wichtig: Deine Anmeldung wird nach Eingang bestätigt! (Teilnehmerbegrenzung)
  



Anreise: Samstag 25. Mai 2002

An

Ab

 
Carparkplatz Trümpi hinter Zürich HB (Car-Reisen Hermann).

 
07:00

Rückreise: Sonntag 26. Mai 2002

An

Ab

 
Zürich ca.

 
19:00



Kostenbeteiligung

Für Mitglieder *)

                       

Für Nicht-Mitglieder

Inkl. Transporte, Zimmer (DZ), Mahlzeiten (Abendessen + Frühstückbuffet),
Wissenschaftliche Führung

CHF 240.00

CHF 290.00

    

                *) Jahresbeitrag 2002: CHF 65.00 inkl. Grundgebühr der Dachorganisation



   
Abmeldung:          


Annulationskosten:
Die effektiven Kosten werden in Rechnung gestellt

                      



    
Hinweis:


  ** **
  

                         



Ich freue mich auf Deine Anmeldung

Gerd Müller

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