Balmberg - Weissenstein - Grenchenberg

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Fahrplanänderung !!!

Samstag, 28. August 2004

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Routen Beschreibung:

Wanderroute Karte

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Unser Ausgangspunkt ist die ehemalige "Ambassadorenstadt" Solothurn. Von 1530 bis 1792 war Solothurn Sitz der französischen Ambassadoren in der Eidgenossenschaft. Dieser Epoche hat Solothurn seine prachtvolle, barocke Architektur zu verdanken: Das Palais Besenval, das Schloss Waldegg und zahlreiche Bürgerhäuser und Schlösschen nach barocken französischem Vorbild.
Bevor wir losfahren, kehren wir im Vorstadt Bistro nächst dem Bahnhof ein um uns mit Kaffee und Gipfeli zu stärken.
(im Beitrag inbegriffen)

Restaurant:
Vorstadt Bistro-Bar
Hauptbahnhofstr. 6
4500 Solothurn SO
Tel. 032 621 49 70


Der gelbe Bus der Verkehrsbetriebe fährt über Günsberg und Vorderbalmberg auf teils recht steiler Strecke hinauf zur Endstation Balmberg. Bekannt ist der Balmberg durch sein Kurhaus inmitten eines ausgedehnten Wandergebietes, wo im Winter auf 8 km Gesamtpistenlänge mit 4 (kleinen) Skiliften auch dem Wintersport gehuldigt wird.
 

 

 



Auf der Passhöhe - 1084 m - streben wir nun, vorerst ohne grössere Steigung auf dem Europäischen Fernwanderweg in Richtung Weissenstein. Nach einer Viertelstunde beginnt es allmählich zu steigen. Beim Hammerweg - nach einer knappen Stunde - ist der Punkt 1271 m erreicht. Links sehen wir den Kurhauskomplex des Weissensteins genannten "Balkon von Solothurn" mit fantastischer Sicht in die Alpen und das Mittelland.

Nun spüren wir schon ein bisschen den Hunger. Den stillen wir in ca. einer halben Stunde im Gasthof "Hinterer Weissenstein" (Wanderzeit: 1 1/2 h)





Restaurant:

Gasthof Hinter Weissenstein
Stucki Gebr. Ulrich u. Walter
Land- u. Gastwirte
4515 Weissenstein b. Solothurn SO
Tel. 032 639 13 07

Menü:
 
Salat
Schweinsgeschnetzeltes mit Rösti 

              CHF  18.50

Auch für die Vegetarier und die Liebhaber von Süssem ist gesorgt und zudem ist an diesem Wochenende die Bergchilbi!

 


















Nach dem steinigen Abstieg von der Hasenmatt ist der breite Weg eine willkommene Abwechslung.



Ziel erreicht. Ein letzter Blick vom Grenchenberg hinunter ins Tal.

Jura - was ist das?

Jura heissen mehrere Gebirge und ganz verschiedene Landschaften; ein französisches Département, der jüngste Schweizer Kanton (ab 1978), ein Kalkstein, ein Abschnitt des Erdmittelalters. Geografisch und geologisch erstreckt sich der Jura rund 750 Km von der Rhone über das Rheinknie bis nach Franken. Auf den französischen und den Schweizer Jura, der sichelförmig von Genf bis nach Schaffhausen reicht, folgt zwischen Schwarzwald und bayerische Grenze die Schwäbische Alb, danach die Fränkische Alb, die nördlich von Nürnberg ausläuft.
Vor 150 - 200 Millionen Jahren lagerten sich in den Meeren dicke Sedimente ab, die später versteinerten. Während der Faltung der Alpen wurden auch die Juraebenen gefaltet und zwar ausgeprägter auf der den Alpen zugewandte Seite. Die Vergletscherung in den Eiszeiten mit ihren Moränen und die Erosion schaffen das heutige Landschaftsbild. Eine typische Erosionsform sind die Klusen: kurze, meist enge Quertäler, in denen grössere Flüsse die Bergketten durchbrechen. Die Klusen von Court, Moutier, Choindez und Balsthal sind schöne Beispiele. Nur zwei Flüsse konnten alle Juraketten durchschneiden: im Westen die Rhone zwischen Genf und Lyon, im Osten die Aare zwischen Brugg und Koblenz.
Der Jurakalk ist ähnlich einem Emmentaler Käse voller Löcher. Nur sind diese Höhlen und Klüfte miteinander verbunden und leiten versickerndes Regenwasser zu oft viele Kilometer entfernten Quellen. So erreicht das Wasser vom Vorderen Weissenstein die rund 16 km entfernte Klus in etwa 3 Wochen! Einige der Höhlen sind über 30 Millionen Jahre alt und berichten von der Frühzeit der Säugetiere. Die meisten sind allerdings jünger. Ihre Entwicklung begann mit der Jurafaltung (10 bis 5 Mio. Jahre vor heute) und hält unvermindert an. Ursache ist die Lösung des Kalksteins durch eindringendes, leicht saures Regenwasser. Solche Lösungsphänomene (Höhlen, Dolinen, Karrenfelder etc.) werden nach dem Slowenischen Gebirge Kras (dt. Karst) als Karstbildungen bezeichnet. Beim Restaurant Hinterer Weissenstein befindet sich der Einstieg zum bekannten Nidleloch (Klick hier für weitere Informationen) und einen weiteren Bericht Klick hier.


Vom Hinteren Weissenstein geht es wieder hinauf in den Wald über den Grat zur Hasenmatt (1444 m), der höchsten Erhebung im Solothurner Jura. Beim Waldaustritt geht es abwärts in den Mürensattel (1318 m) und weiter zur Stallfluh (1409 m). Am Rand der Stallfluh geht es nun über dem 1200 m langen fast ebenen Weidboden und an dessen Ende rechts hinunter zum bewaldeten Grat der Schwelli. Links immer wieder schöne Ausblicke ins Aaretal und rechts auf die Hügel des Sonnenbergs, Mt. Raimeux und des Baselbieter sowie des Kantons Jura. Schon bald erreichen wir den Obergrenchenberg (1348 m). In der nähern Umgebung steht die 30 m hohen Windkraftanlage, die Holzplastik "Ammonit" sowie die Panoramatafel am Kretenrand. Unsere Schritte lenken wir nun über sanfte Alpweiden Richtung Untergrenchenberg das wir nach knapp 3 Wanderstunden erreichen. Hier erwartet uns ein gemütliches Restaurant und der Bus von Grenchen-Süd der uns in vielen Kurven ins Tal hinunter fährt.

 
Besammlung:  

 
Samstag, 28. August 2004   7:40 Uhr
Gleis 18 


Wanderleiter:



 
Josef Fellmann
Tel. +41 (01) 322 66 34
joseffellmann@bluewin.ch


Reine Wanderzeit:


4 1/2 Std

Anforderungen:

Mittel

Ausrüstung:

Gutes Schuhwerk, Regenschutz

Verpflegung:

Restaurant (fakultativ)

Versicherung:

Sache der Teilnehmer

Bemerkungen:

Die Wanderung wird bei jeder Witterung durchgeführt

Anmeldung:


Wordfile Anmeldung Weissenstein Wanderung


E-Mail: mueller.moosbrugger@bluewin.ch
oder per Post (siehe Anmeldung) 
 
Anmeldeschluss ist der
Montag 23. August 2004
Posteingang

- Bitte mit allen Angaben -


Anreise:

an

ab

Gleis

Zürich HB               

08:32

18

Solothurn

09:28

2

    Kaffeepause

Solothurn

10:16

Bus 13

Oberbalmberg Kurhaus

10:43

Heimreise:

an

ab

Gleis

Unterer Grenchenberg

16:40

Bus 609

Grenchen Süd

17:14

17:40

- / 1

Zürich HB

18:53

Kostenbeteiligung   

 
 
Mitglieder *)

 
 
Nicht Mitglieder

Halbtaxabonnement

20.00

39.00

Ohne Abonnement

55.00

73.00

General Abonnement

00.00

 5.00

*) Jahresbeitrag 2004: CHF 35.00 plus
obligatorischer Gesamtsportclub-Beitrag CHF 30.00
 

Abmeldung:


Bei dringender Abmeldung am Samstag
Tel. 079 356 97 26

Hinweise:



 

Nächste Wanderung am 18. September 2004
Stockhorn BE
mit Gerd Müller

Ich freue mich auf Deine Anmeldung


Gerd Müller

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