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Das malerische Feldis
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Mit der umgebauten Luftseilbahn geht
es zunächst von Rhäzüns, das wir mit der Rhätischen S-Bahn
von Chur erreichen, ins 1400 m hoch gelegene Dorf Feldis (Veulden). Die neuen
ostereierfömigen Gondeln bieten Platz für je 14 Personen. Aufgrund
der langen Fahrzeit sehen wir daher ein Teilnehmermaximum von 28 Personen vor.
In Feldis angekommen, erwartet uns nach ein paar Metern rechts das Hotel Mira
Tödi, in dem wir die unverzichtbaren Kaffee und Gipferli zu uns nehmen.
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Sicht von Feldis

Blick in das Rheintal

Alp da Veulden

Dreibündenstein

Brambrüesch
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Nun machen wir uns an den Aufstieg
über die Nordflanke des Bergmassivs, das das Domleschg von der Lenzerheide
trennt. Die anfängliche Fahrstrasse wird immer angenehmer, und bald laufen
wir nur noch auf Erde und Wiese, immer leicht ansteigend. Mit dem weniger werdenden
Wald erhalten wir immer häufigen Einblick ins Churer Rheintal und haben
bald den ersten Blick auf Domat / Ems. Nach ca. 1 Std. 45 Min.
erreichen wir die Holzhütten der Alp da Veulden auf 1950 m Höhe.
Hier stärken wir uns erst einmal. Unser Ziel, den Dreibündenstein
(2170 m), sehen wir bereits im Osten.
Danach geht es weitgehend flach weiter bis zu einer weiteren kleinen Alp. Hier
verläuft, einer alten Grenzbefestigung folgend, das steilste Stück
bergauf. Es folgt eine Abzweigung nach links, die wir auf dem spärlich
markierten Weg nicht verpassen sollten. Bald können wir ein erstes Mal
Richtung Schanfigg blicken und haben nun noch die letzten Höhenmeter vor
uns. Oben auf dem Gipfel erwartet uns eine prachtvolle Rundsicht. Selbst wenn
das Wetter nicht so schön sein sollte, gibt es schöne Talblicke.
Der Dreibündenstein von 1722 (heute im Rät. Museum in Chur,
Nicolin Sererhard nennt 1742 drei Marksteine) weist auf den Grauen Bund (Gerichtsgem.
Rhäzüns), den Gotteshausbund (Ortenstein) und den Zehngerichtenbund
(Churwalden) hin. Die Sektion Rhätia des Schweizer Alpen-Clubs ersetzte
ihn 1915 durch einen 2 m hohen Obelisken. Da der Sessellift nur im Winter fährt,
ist es hoffentlich nicht voll, und wir können es uns auf den Holzliegen
und am Tisch für die Mittagsrast bequem machen.
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Verpflegung aus dem Rucksack
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Nun folgt der Abstieg an der
Nordostflanke des Berges, immer mehr oder weniger unterhalb des Sesselliftes,
anfangs auf einem schmalen Weg. Sobald wir die Skipiste kreuzen, gehen wir
hier weiter, denn der scheinbar weiterlaufende schmale Weg verläuft sich
irgendwann im Gestrüpp. Unterwegs ignorieren wir einen etwas zweifelhaft
nach rechts zeigenden Wegweiser und folgen weiter der Piste Richtung Hühnerköpfe,
der Talstation des Sesselliftes. Die Piste ist zum Glück angenehm begehbar,
denn es geht immer weiter abwärts. An einer weiteren Abzweigung nehmen
wir jedoch wieder den Waldweg und steigen wieder ca. 50 Meter auf,
um einen weiteren Aussichtspunkt auf die Stadt Chur und Domat/Ems zu sehen.
Es folgt das steilste Stück des Abstieges über einen wurzelreichen
Waldweg. Nach weiteren 30 Minuten sind wir jedoch schon am Ziel unserer heutigen
Wanderung angelangt. Sollte die Zeit noch reichen - die letzte Seilbahn nach
Chur fährt um 16:40 - , können wir uns noch eine Erfrischung im Restaurant
gönnen.
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