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Wappen von Ennetbühl

Restaurant Sternen

Ennetbühl

Blick zum Stockberg

Glückliche Kühe mit Churfirsten

Blick zum Säntis

Postauto
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Wir fahren über Rapperswil und Wattwil nach Nesslau-Neu
St. Johann und steigen dort ins Postauto Richtung Schwägalp um. Nach kurzer
Fahrt erreichen wir Ennetbühl; dort stärken wir uns bei Kaffee und
Gipfeli im
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Restaurant Sternen
Scherrer Walter (-Locher)
9651 Ennetbühl
Tel. 071 994 19 94
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Ennetbühl ist ein kleiner Touristenort für Sommer-
und Wintersport, zu welchem auch das bekannte Rietbad gehört.
Beinahe parallel zum Säntismassiv, dessen Ausläufer sich in einer
lang gezogenen Gebirgskette bis hinab ins Obertoggenburg erstrecken, verläuft
in viel kleinerem Massstab, der Kamm des Hinterfallenchopfs. Über diesen
Höhenzug führt von Ennetbühl eine prächtige, nicht überlaufene
Wanderroute bis zur Passhöhe bei der Schwägalp - am Fuss des Säntis.

Wanderroute:
Ennetbühl-Gössigen-Chlosteralp-Hinterfallenchopf-Ellbogen-Chräzerenpass-Passhöhe
Schwägalp
Wir verlassen Ennetbühl in
nördlicher Richtung und steigen durch grüne Wiesen sachte bergan.
Vis-à-vis des Dorfes erblicken wir den Stockberg (1781 m.ü.M.),
und südwärts streift der Blick über das Tal der Thur zur Churfirstenkette
und den Felszacken der Goggeien. Bald erreichen wir ein Fahrsträsschen,
dem wir kurze Zeit folgen, um dann wieder nach rechts auf eine Abkürzung
abzubiegen. Vereinzelte Gehöfte, ansprechende Toggenburger Heimetli mit
roten Geranien vor den Fenstern oder vor einer sonnenverbrannten Holzwand,
treffen wir auf unserem Weg über den mässig steilen Berghang nach
Gössigen hinauf. Von eigenartigem Zauber ist die Wanderung zur weitläufigen
Chlosteralp, wo bis zu 500 Jahre alte Ahornbäume den einsamen Höhenweg
säumen.
Von der Vorderen Chlosteralp beginnt nun ein Wandern durch grünes Weideland
von Alphütte zu Alphütte. Bald sehen wir ostwärts die felsige
Fluh des Hinterfallenchopfs (736'843 / 235'643). Nach Ji beginnt der letzte
Aufstieg durch den Wald, der uns nochmals ein paar Schweisstropfen kostet.
Auf dem markanten Gipfel angelangt erblicken wir nördlich die Hochalp
(1528 m.ü.M.). Wir freuen uns über die prachtvolle Aussicht auf die
mannigfaltige Bergwelt des oberen Toggenburgs wie auf das Säntismassiv
und über das waldreiche Neckertal bis ins weite Appenzellerland. 111 Gipfel
sind von diesem Punkt aus erkennbar, voraus gesetzt, dass die Sichtweite mindestens
50 km beträgt. Ist die Sichtweite nur 25 km, so sind nur noch 51 Gipfel
erkennbar. Aber ist die Sichtweite 75 km, sind sogar 186 Gipfel erkennbar.
Siehe Panorama unter:
http://www.gipfelderschweiz.ch/panorama/736843235643_pano.html
Nach kurzem etwas steilen Abstieg erreichen wir bald die Hinterfallenalp.
Dort wollen wir uns eine kleine Erfrischung gönnen. Während der Alpzeit
- ab zweiter Hälfte Mai - betreibt der Senn nebenbei eine einfache Alpwirtschaft.
Es sind Getränke und einfache Zvieriteller erhältlich.
Tischhauser Erwin, Fosen, 9652 Neu St. Johann
Telefon: 071 994 16 57
Nach der Rast und Erholung von allfälligen Strapazen setzen wir unsere
Wanderung fort, über den Ellenbogen nach Horn. Beeindruckend ist die tiefe
felsige Schlucht des Ofenlochs, das Quellgebiet des Necker. Nun geht es in
stetem Auf und Ab viel durch Wald dem Chräzerenpass und der Passhöhe
unterhalb der Schwägalp zu.
Hier sollte es hoffentlich noch reichen, den Durst zu löschen, bevor wir
das Postauto zur Rückreise besteigen.
Restaurant Passhöhe, Schwägalp Telefon 071 364 12 43
Dann fahren wir mit dem Postauto durchs Appenzellerland nach Urnäsch und
von dort mit der Bahn über Gossau SG zurück nach Zürich-HB.
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