Samstag, 29. + Sonntag, 30. Juli 2006
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Wetter
Lugano |
Tief eingeschnitten in die Südtessiner Berge erstreckt sich das Val Colla von der Stadt Lugano nordwärts bis
hinauf zur italienischen Grenze. Ist das Tal in unmittelbarer Nähe von Lugano
noch sehr dicht besiedelt, so wird es, je höher man kommt, immer ruhiger und abgeschiedener.
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Lugano erreichen wir mit dem Cisalpino in gut 3 Stunden (der frühere Cisalpino,
der etwas schneller aber mit weniger Komfort ausgestattet ist, wurde von
der Bahn auch mit einem offeriertem Aufschlag verweigert als Gruppe). Um
der Zeit ein Schnäppchen zu schlagen versucht unsere Reiseleitung
uns kurz vor der Abfahrt in Zürich mit genügend Kaffee und Gipfeli
einzudecken, damit wir die schöne Fahrt in den Süden hellwach
und dennoch geruhsam geniessen dürfen.

Lugano vom Monte Brè aus gesehen
Lugano
(273 m ü. M.) hat rund 52'000 Einwohner und breitet sich über
etwas mehr als 11 km2 aus. Diese relativ
geringen Zahlen mögen erstaunen bei dem hohen Stellenwert, den die
Stadt auf internationaler Ebene einnimmt. Auch das Dörfchen Brè
unser erstes Ziel, wurde in Lugano eingemeindet. Am Bahnhof Lugano übernimmt
Walter Lips unser Hotelgepäck und bringt es mit seinem Auto zum Hotel San Lucio
in Bogno. Bitte kein Überseekoffer mitnehmen,
eine Sporttasche genügt! Schon heute sei ihm für den
Transport gedankt! Änderung:Es ist mir gelungen
eine Extrafahrt ab Bahnhof zum Dorf Brè zu organisieren.
Wir fahren mit der kleinen Seilbahn nach Lugano
Città hinunter und von dort sind es noch einige Schritte zur Haltestelle
Via della Posta. Der Bus Nr. 12 bringt uns nach vielen Kehren hinauf zum
Dorf Brè auf 800 m Höhe. Das Dorf liegt auf
der Ostseite des Monte Brè. Architektonisch hat das Dorf Brè
den typischen Charakter eines Tessiner Dorfes bewahrt. Auch das Lavatoio,
der frühere Waschbrunnen, ist noch erhalten geblieben. Im traditionellen
Dorfkern findet man einen Weg der Kunst mit Werken von vielen anerkannten Künstlern.
Aussicht
von Brè Klick hier. |
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Flora
und Fauna Klick hier |
1.Wanderroute für beide Tage (Karte klick hier) PDF Datei
2.Wanderroute für beide Tage (Karte
klick hier)
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Blick auf Dorf und Kulm Monte Brè


Der Veilchenweg

Der Wanderweg durch den Wald vom Monte
Boglia
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Samstag, 29. Juli 2006 (1. Tag)
Karte Brè - Alpe Bolla

Die Route beginnt im Dorf
Brè und erlaubt somit, einige seiner Charakteristiken zu bewundern;
ich rate im Speziellen zur Besichtigung der künstlerischen Ausstattung
des Dorfkerns. Der Start beginnt auf einfach begehbaren Wanderwegen. Aus
zeitlichen Gründen müssen wir leider auf den Monte Boglia mit
seiner fantastischen Aussicht verzichten und umgehen den Berg am nördlichen
Abhang, damit können wir eine gute Wander-Stunde einsparen. Der einzige
anspruchsvollere Teil ist von Brè bis zum Gebiet Carbonera (243
m Höhendifferenz). Auf dem breiten flachen Waldweg können wir
dann entspannt die Natur beschnuppern. Nach gut 2 Stunden erreichen
wir die Alpe Bolla. Hier können wir die Schönheit dieser Gegend
und die Gastfreundschaft des Grottos geniessen.
Da verweilen wir für die Mittagsrast.
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Alpe Bolla

Alpe Bolla

Denti della Vecchia

Pairolo
Capanna
Pairolo

Kapelle Antonius

Schwimmbad
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Karte Alpe Bolla - Capanna Pairolo

Die zweite Etappe zwischen Alpe
Bolla und der Capanna Pairolo ist eine besonders geschätzte Wanderroute
im markantesten Berggebiet in den Voralpen des Sottoceneri. Wenig mehr
als 200 m Höhenunterschied auf 5 km verteilt trennen die zwei
Orte. Zwischen dem Ausgangspunkt und dem Ziel liegen die renommierten Denti
della Vecchia, welche aus dolomitischem Gestein bestehen. Immer wieder
hat man beim Aufstieg zum Sasso Grande den Blick frei zu diesem Felsmassiv
und über dem Val Colla zum Monte Bar. In den Felsen finden wir sicher
einige Waghalsige bei einer Kletterpartie. Von hier aus führt ein
Wurzelweg zum Capanna Pairolo. Hier haben wir die Gelegenheit für
eine kurze Trinkpause.
Capanna Pairolo - Cimadera (Bogno) Karte

Während
gut einer Stunde geht es nun vorerst durch den Wald, dann durch Alpwiesen
hinunter, vorbei bei der vom hl. Antonius von Padua geweihten Kapelle die
aus dem 17. Jh. stammt, zum Dorfe Cimadera. Hier erwartet uns ein
Privat-Transport, der uns nach Bogno ins Hotel bringt und uns zwei weitere
Wanderstunden erspart. So sollten wir noch die Gelegenheit haben vor dem
Nachtessen uns am Schwimmbad zu entspannen.
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Locanda
San Lucio
Marco Rossi
6951 Bogno-Valcolla |
Tel. 091 944 13 03
Email: info@sanlucio.ch |
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Doppelzimmer
freie Benützung im hoteleigenen Schwimmbad |
4-Gang Abendessen
- Prosciutto di Parma e melone
oppure
- Carpaccio di pesce spada crudo
*****
Risotto con luganighetta, radicchio e taleggio
*****
Roastbeef all'inglese con patatine novelle
*****
Dessert della casa
*****
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Frühstücksbuffet |
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Cabanna Monte Bar
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Sonntag, 30. Juli 2006 (2. Tag)
Nach dem Frühstück deponieren wir unser Hotelgepäck, das später
von Walter Lips abgeholt wird. Um 8:43 Uhr fahren wir mit dem Postauto einige
Kilometer zum Dorfe Colla (1011 m).
Höheprofil Klick hier
Vom Dorfe Colla steigen
wir hinauf zum Passo di Pozzaiolo (1692 m) mit dem Blick zurück
zum Dorf Bogno und haben den Überblick auf das ganze Val Colla. Auf
dem Pass wird die Sicht frei nach Norden (Gipfel-Panorama klick hier). Auf dem Bergkamm bis
hin zum Cima Moncucco (1725 m) können wir das Panorama bewundern.
Nach einem kurzen Abstieg bis Piandanazzo folgt ein flacher Teil bis zur
Capanna Monte Bar.
Capanna Monte Bar 1620 m.ü.M.
Die SAC-Hütte liegt auf einer sehr schönen Anhöhe. Man geniesst
eine traumhafte 180°-Aussicht, welche vom Gazzirola, über die
Denti della Vecchia, den Golf von Lugano, die Berge des Malcantone bis
zum Tamaro reicht (Gipfel-Panorama klick hier). Im Westen fällt
der Blick auf die zauberhafte 4000er der Walliser Alpen, von der Mischabel Gruppe bis zum Monte
Rosa.

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Capanna Monte Bar
Höhe 1620 M.ü.M.
Rosangela Morosoli
Telefon:
+41 (0)91 966 33 22 |

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Der Bergwirt empfiehlt:
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Polenta spezzatino |
CHF 17.-- |
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Polenta gorgonzola |
CHF 13.-- |
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Polenta formaggino alpi |
CHF 14.-- |
Um ca. 13:30 Uhr beginnt
der Abstieg zum Paese Corticiasca (1008 m.ü.M.) das wir in gut einer
Stunde erreichen werden. Von hieraus fährt uns das Postauto nach Tesserete.
Hier übernehmen wir wieder unser "Hotelgepäck" von
Walter Lips. Ein weiterer Bus fährt uns zur Station Lugano. Der Zug
fährt um 15:55 Uhr in Lugano ab um noch vor der Tagesschau (18:51 Uhr)
in Zürich zu sein.
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Links: |
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Treffpunkt:
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Samstag, 29. Juli 2006
6:50
Uhr Gleis 18 |
Wanderleitung:
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Gerd Müller
Tel. +41 (044) 923 026 87 und
Tel. +41 (079) 356 97 26
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Reine Wanderzeit:
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1. Tag 5 1/2 Std.
2. Tag 4 3/4 Std.
Für Wanderzeit-Plan "Klick
hier"
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Anforderungen: |
mittelschwer
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Ausrüstung: |
Gutes Schuhwerk, Wanderstöcke, Sonnen- & Regenschutz
zu empfehlen |
Verpflegung: |
Berg-Hütten + Hotel oder aus dem Rucksack |
Versicherung: |
Ist Sache der Teilnehmenden |
Bemerkungen: |
Die Wanderung wird bei jeder Witterung durchgeführt
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Achtung:
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt !
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E-Mail: mueller.moosbrugger@bluewin.ch
oder per Post (siehe Anmeldung)
Anmeldeschluss ist der
Dienstag, 27. Juni 2006
Posteingang
- Bitte mit allen Angaben -
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Anreise:
Am Samstag, 29. Juli 2006
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an |
ab |
Gleis |
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Zürich HB |
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07:15 |
18 |
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Lugano |
10:19 |
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Gleis 2 |
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Seilbahn und zu Fuss 15 Min.
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Lugano Post Bus TPL Nr. 12
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10:45
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Brè S. Antonio |
11:14 |
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Hotel - Transport:
Am Samstag 29. Juli 2006
Um ca. 17:45 Cimadera - Bogno
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Kurze Anreise: Am Morgen
Sonntag, 30. Juli 2006
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an |
ab |
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Bogno, Paese |
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08:43 |
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Colla, Paese |
08:51 |
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Heimreise:
Am Sonntag, 30. Juli 2006 |
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an |
ab |
Gleis |
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Corticiasca, Paese |
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15:06 |
Bus 42 |
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Tesserete, Stazione |
15:26 |
15:30 |
Bus 31 |
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Lugano |
15:45 |
15:55 |
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Zürich HB |
18:51 |
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Kostenbeteiligung
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Mitglieder *) |
Nicht Mitglieder |
Halbtaxabonnement
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110.00 |
180.00 |
Ohne Abonnement
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170.00 |
230.00 |
General Abonnement
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50.00 |
120.00 |
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Inbegriffen:
alle Transporte
Übernachtung, Abendessen + Frühstück |
*) Jahresbeitrag 2006: CHF 35.00 plus
obligatorischer Gesamt-Sportclub-Beitrag CHF 30.00
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Abmeldung:
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Bei dringender Abmeldung bis Samstag
Tel. 079 356 97 26
(mit Annullierungskosten) |
Hinweise:
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Nächste Wanderung am
26. August 2006
Berner Oberland mit
Christof Sieberath |
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Ich freue mich auf Deine Anmeldung
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Gerd Müller
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